dpa-Meldung vom 12.12.2008: In der “Stadt der Zukunft” steht Umweltschutz und soziales Miteinander ganz oben – dies ergibt sich aus einer repräsentativen Studie des Forschungsinstituts Prognos, die im Auftrag der Baufirma Bilfinger Berger, Mannheim erstellt wurde. Eine noch stärker technisierte Lebenswelt ist in 30 Jahren demnach für die meisten kein erstrebenswertes Ziel. Befragt wurden im November 1005 Bewohner von Großstädten mit mehr als 100 000 Einwohnern. Die Befragung ist Auftakt für den zweiten internationalen “Bilfinger Berger Award”, mit dem der Bau- und Dienstleistungskonzern der Entwicklung deutscher Städte neue Impulse verleihen möchte. Nach der Studie wünschen sich mehr als die Hälfte der Befragten ein funktionierendes gemischtes soziales Miteinander aus Familien, Singles, Einkommensschwachen, Besserverdienenden und Migranten. Für rund ein Drittel sind ökologische Aspekte am wichtigsten. Immobilien, so die Vorstellung der Befragten, sollten in 30 Jahren dann mindestens so viel Energie produzieren, wie sie verbrauchen. Außerdem soll es möglich sein, alle Wege in der Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen zu können. Hier kann man sich schon mal grüne Architekturprojekte von Jacques Ferrier anschauen.