Bischof Mixa hat zu Ostern alten Legenden zur Auferstehung verholfen. In seiner Pressemitteilung zu den Ostertagen schreibt er: “Die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus haben im vergangenen Jahrhundert die gottlosen Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus mit ihren Straflagern, ihrer Geheimpolizei und ihren Massenmorden in grausamer Weise bewiesen.” In genau diesen Systemen seien “Christen und die Kirche besonders verfolgt” worden. Der Bischof weiter: “Wo Gott geleugnet oder bekämpft wird, da wird bald auch der Mensch und seine Würde geleugnet und missachtet.” Und: “Eine Gesellschaft ohne Gott ist die Hölle auf Erden.” Sollen wir wirklich nachrechnen wer mehr auf dem Kerbholz hat, Herr Bischof? Der katholische “Widerstand” gegen den Holocaust ist aufgebaute Legende. Nach dem Krieg verhalf die katholische Kirche gar vielen Nazimördern zur Flucht nach Südamerika. Hitler war übrigens Katholik und zahlte seine Kirchensteuer.
Und die Kreuzzüge? Vom ersten Kreuzzug ist z.B. überliefert: “In Maara kochten unsere Leute die erwachsenen Heiden in Kesseln, zogen die Kinder auf Spieße und aßen sie geröstet.“ Lieber Herr Mixa, ich fürchte ob Atheisten oder Theisten, das Kreuz der Grausamkeiten in der Geschichte tragen sie alle.
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